Dagmar Fleischmann

Dagmar Fleischmann

Zertifikat Transpersonale Psychotherapie (Dürckheim / Hippius) Diplom, Themenzentrierte Interaktion nach Ruth, Cohn zertifizierte Yogalehrerin Master of Arts, Kreatives Schreiben Zenlehrerin der Zenlinie Leere Wolke Willigis Jäger.

Dagmar Fleischmann ist christlich – katholisch sozialisiert und hatte als Kind erste mystische Erfahrungen. Diese frühen Erfahrungen führten Sie zu einer ernsthaften Suche nach dem Göttlichen. Mit 16 Jahren wurde sie im Kloster
Münsterschwarzach in das Sitzen in der Stille eingeführt. Mit 17 Jahren ging im Rahmen eines Gottesdienstes ihr personales Gottesbild „verloren“; danach fand sie erste Zugänge zum Buddhismus und zum Yoga.
Nach einer ersten Begegnung mit Yoga 1980 übt sie für sich Yoga und absolvierte neben dem Studium der Erziehungswissenschaft und Soziologie eine 5-jährige Yoga-Ausbildung am Institut für Yoga und Ayurveda in München.

1981 – 1991 längere Indienaufenthalte in buddhistischen und hinduistischen Klöstern und im christlichen Kloster in Shantivanam bei Bede Griffith, der sie in das Herzensgebet einführte. In dieser Zeit setzte sie sich intensiv mit den Upanishaden, der Bhagavadgita und den Yogasutren des Patanjali auseinander und übte unter Anleitung Ihres pranayama-Lehrers Anthony Lobo intensiv pranayama.

1983 erster Kontakt zum Zen in einem sesshin in Benediktbeuren in der Soto-Zenlinie von Deshimaru, danach regelmäßige zazen – Praxis und Teilnahme an den 5 Wochen Sommersesshins im Deshimaru Haupttempel „La Gendroniiere“.

In einer persönlichen Krise und einer ersten tiefen Einheitserfahrung 1987 erster Kontakt zum Haus St. Benedikt in Würzburg und zu Willigis Jäger, nach einem Aufenthalt als Langzeitgast fiel die Entscheidung, Zen-Schülerin von Willigis Jäger zu werden.
Zwischen 1989 und 2009 regelmäßiger Besuch von mehreren sesshins im Jahr sowie Teilnahme an den 5 Wochen Langzeit Sommersesshins, nach der Vertiefung der Erleuchtungserfahrung 1998 Beginn der 10 jährigen koan-Schulung, nach Beendigung der koan-Schulung 2009 Ernennung zur Zenlehrerin durch Willigis Jäger, 2014 Chinareise und Besuch des Bailin-Klosters, davor Begegnung mit Meister Jing Hui, Zenmeister der Rinzai Linie in China.

2009 Gründung der Remise Zehlendorf – Zentrum für Stille, Achtsamkeit, Mitgefühl und des Zendos Leere Wolke.

1991 – 1998 konnte sie im Rahmen ihrer tiefenpsychologisch fundierten Ausbildung am Existentialpsychologischen Institut im Dürckheim-Zentrum in
Rütte in Träumen, in der Leibtherapie, im Geführten Zeichnen, in der Schwertarbeit und im authentic movement und im Tanz einen Wandlungsprozess der Seele erfahren.
Die Arbeit mit Seelenbildern und Symbolen, die Sehnsucht nach „Echtem“ im authentischen Ausdruck, die Zurücknahme von Projektionen und Übertragungen, das Aufarbeiten einer Nahtoderfahrung sowie existentielle Fragen standen dabei im Vordergrund.
In ihrer beruflichen Arbeit ergänzten und bereicherten sich „Innen und Außen“.
Nach 4 Jahren Begleitung von obdachlosen und suchtgefährdeten jungen Erwachsenen in Zusammenarbeit mit einer Kommunität von Arbeiterpriestern
konnte sie im Rahmen ihrer Tätigkeit als hauptamtliche Fortbildungsreferentin am Evangelischen Bildungswerk Fortbildungsseminare für Frauen durchführen. Sie entwickelte in Zusammenarbeit mit Kolleginnen Bibliodrama – und Mythenseminare, sowie eine zweijährige Fortbildung zur Trauer- und Sterbebegleiterin und gründete im Kirchenkreis Tempelhof eine Trauerberatungsstelle. Auf der Palliativstation des Malteserkrankenhauses begleitete sie als hauptamtlich angestellte Psychologin krebskranke, sterbende Patienten und deren Angehörige.

Parallel zur fest angestellten Tätigkeit unterrichtete sie an Volkshochschulen
und ab 1992 in eigener Praxis Yoga und begann mit psychotherapeutischer Begleitung. Im Haus der Stille am Kleinen Wannsee gab sie 12 Jahre lang Schweigeseminare in Yoga und Meditation.

Seit 1998 ist sie ausschließlich in eigener Praxis tätig.

2009 gründete sie die Remise Zehlendorf – Zentrum für Stille, Achtsamkeit, Mitgefühl und das Zendo Leere Wolke.
Die intensive Auseinandersetzung mit dem christlichen Mysterium von „stirb
und werde“, buddhistische Psychologie und Philosophie prägten ebenso ihr Leben wie das Hinausgehen über jede Religion im Zen und im Yoga.

Heute sind ihr wichtig

– die Erfahrung von Präsenz, Stille und Einheit als erste Ursache und tiefste Quelle des Lebens
– das Hineinwachsen von Achtsamkeit und Mitgefühl als Lebenspraxis im Alltag
– der Einbezug des seelischen Prozesses als „Wandlungsmotor“ der Persönlichkeit
– die Entwicklung des Bewusstseins durch den Geist der Stille
– die Verbindung von Körper, Seele und Geist in der Inkorporation (Verkörperung)
– die Begleitung von Menschen auf dem spirituellen Weg
– der authentische schöpferisch – kreative Ausdruck, in dem „das Eine“ aufblitzt