Wegbegleitung

Wegbegleitung


Foto: Elfi Greb

 

Das Existenzpsychologische Institut, Schule für Initiatische Therapie, wurde 1954 von Karfried Dürckheim und Maria Hippius in Todtmood/Rütte gegründet. Es verbindet die Tiefenpsychologie von C.G. Jung und Erich Neumann und die Entwicklung des Bewusstseins nach Jean Gebser mit der Übung der Stille. Sowohl die Person in ihrem biographischen Gewordensein als auch das, was über das Personale hinaus tragend ist, stehen im Focus der therapeutischen Begegnung (personal – transpersonaler Ansatz). Folgende Zugänge zur Persönlichkeitsbildung sind im Rahmen der Initiatischen Therapie entwickelt worden:


1. Dialogisches Gespräch und Spiegelung
Aktuelle Lebensthemen werden im Gegenüber aufgenommen und ohne Wertung in einer Balance von Nähe und Distanz reflektiert. Wenn Identifizierungen und Projektionen bewusst werden, kann die spirituelle Ganzheit und (Selbst)Mitgefühl als heilende Instanz vom Wesensgrund aufleuchten

2. Traum-und Symbolarbeit mit dem Geführten Zeichnen
Mit geschlossenen Augen, vom „Selbst“ geführt, wird das, was die Person im Innersten bewegt, mit Rötel und Kohle, auf das leere Blatt herausgesetzt und unter Einbezug von Träumen in der anschließenden Reflexion an das Bewusstsein angeschlossen. Über 10 elementare Symbole wie Kreis, Kreuz, Quadrat, die vorgegeben werden, kann der Prozess der Bewusstwerdung fokussiert und ausgerichtet werden

3. Personale Leibtherapie: Berührung aus der Stille
Persönliche Themen, Gefühle und Emotionen werden über den Körper aufgenommen, Stockungen und Spannungen ins Fließen gebracht. Über eine auf die Person bezogene Berührungsqualität wird die Person vom „Kern“ her angesprochen. Durch den Kontakt aus der Stille kann Heilung entstehen.

4. Authentic movement (in Anlehnung an Janet Adler)
Mit geschlossenen Augen werden innere Bewegungsimpulse aufgenommen und ausgelotet, bis eine eigene, aus dem Moment geborene schöpferische Bewegungsgestalt entsteht

5. Arbeit mit dem Schwert
Im Umgang mit dem Schwert Klarheit in Auseinandersetzungen in Konflikten und bei Entscheidungen finden.

6. Systemische und psychodramatische Einzelaufstellung
Mit Hockern und symbolischen Gegenständen stellen wir Familienstrukturen auf oder gehen mit inneren Instanzen der Persönlichkeit (z.B. Kritiker, inneres Kind, Widersacher u.a.) in den Dialog.


Die Wegbegleitung ist besonders zu empfehlen:

– bei Übergängen des Lebens wie Trennung, Abschied, Krankheit, Trauer, Tod
– bei Berufsfindung und Berufsausstieg
– bei familiären Ablösungsprozessen
– in Sinnkrisen und persönlicher Neuorientierung
– bei existenziellen Themen und Lebensfragen
– bei Ängsten und Depression
– als Selbstfindung der Person in ihrem Selbstwert
– als Bewusstseinsentwicklung auf einem spirituellen Weg
– bei spirituellen und religiösen Krisen

Nach einer ersten persönlichen Begegnung empfehle in gegenseitiger Vereinbarung einen zeitlichen Umfang von 10 Stunden.

Preise

Wegbegleitung pro Zeitstunde: 90,00 Euro
Ermäßigung nach Absprache

Eine persönliche oder wöchentliche Übungspraxis wie z.B. Zen und Yoga wirkt sich unterstützend auf den Heilungsprozess aus.

Wegbegleitung Flyer